Let’s go to the coast!

Zugegeben, in den letzten Wochen haben wir unseren Blog ein bisschen vernachlässigt – Sorry! Aber so ist das halt, wenn man unter der Woche hart arbeitet und am Wochenende einen ganzen Kontinent zu entdecken hat! Genauer gesagt sind wir gerade dabei die Southeast Coast zu entdecken. Unsere typische Wochenend-Planung ist bei Claudi’s Kollegen längst schon zum Running-Gag mutiert. Denn für die Frage “Hey Claudia, are you going to the coast again?”  gibt es eigentlich nur eine Antwort!

Und so fahren wir bei gutem Wetter so oft es eben geht mit unserem Auto an die ca. 2 Stunden entfernte Südostküste.

“Highway to coast”

Was für den Australier ein langer, beschwerlicher Weg ist, ist für uns Europäer ein Klacks. Früh morgens werden Handtuch, Badehose und Lunchpaket gepackt und in den geräumigen Kofferraum unseres Mitsubishi Outlanders geladen. Los geht’s auf dem Kings Highway in Richtung Osten. Eine Sache haben wir uns dann aber doch von den Australiern abgeschaut: Zu einem richtigen Coast-Trip gehört auch ein Breaky (Frühstückchen) in der für australische Verhältnisse “historischen” Kleinstadt Braidwood. Sie wurde immerhin schon Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet und  ist mit ihren Gebäuden im Wild-West-Style ein echter Hingucker.

Frisch gestärkt geht’s auf dem Highway weiter. Schon bald windet sich die Straße in steilen Kurven bergab durch ursprünglichen Regenwald, bis wir schließlich am Küstenort Bateman’s Bay ankommen. Den habt ihr schon in unserem Winter-Beitrag Road Trip – Von Kängurus und Meer kennengelernt, genauso wie den bekannten Pebbly Beach, den Strand der surfenden Kängurus. Tatsächlich gibt es an der Küste von New South Wales zwischen Bateman’s Bay und Pebbly Beach noch etliche andere tolle Strände: kleine & große, mit Kängurus & ohne, von Surfern bevölkerte oder aber einsame Strände. Um an die Strände zu kommen, muss man erst einmal den ca. 10 km breiten Streifen Regenwald durchqueren. Entlang einer schmalen Straße geht es vorbei an Farnen, Eukalyptusbäumen und Termitenhügeln.

Depot Beach

Unser erstes Ziel heute ist Depot Beach. Hier sind außer uns immerhin noch ein paar Kängurus. Fast hätten wir das süße Junge zwischen den langen Gräsern gar nicht entdeckt…

Durras Beach

Eine Bucht weiter südlich liegt der langgezogene Durras Beach. Hier sind wir nicht ganz so einsam, denn am Nord- und Südzipfel gibt es kleine Feriensiedlungen (Durras North und Durras South). Dort verbringen australische Schüler ihre Ferien im Surfcamp. Aber auch hier ist wohl erst zur Schulferienzeit ab Mitte Dezember wieder mehr los. Wir tun es den zwei einsamen Surfern gleich und stürzen uns in die Wellen…

Emily Miller Beach

Zum Abschluss geht es noch eine Station weiter. Vorbei an einem Campingplatz fahren wir ca. 500 m auf einer Dirt Road um an eine kleine Bucht zu gelangen. Wir stellen das Auto auf einem kleinen, leeren Parkplatz ab, der gleichzeitig den Access Point zum Emily Miller Beach markiert. Über einen schmalen Trampelpfad gelangen wir zu einer wunderschönen, kleinen Bucht.

Allerdings wurden hier nach einer stürmischen Nacht einige Blue Bottles an die Küste gespült. In Deutschland sind diese  Nesseltiere auch unter dem Namen Portugiesische Galeere bekannt. Sie sind zwar hübsch anzuschauen, doch bei aller Schönheit, sollte man den Kontakt dennoch vermeiden, denn mit den Meter langen Fangfäden können Portugiesische Galeeren bei Berührung starke Schmerzen und Entzündungen auslösen.

An einem ganz normalen Wochenende einfach mal ans Meer fahren zu können, ist schon toll! Noch dazu, wenn man zwischen einer Vielzahl von schönen und trotzdem leeren Stränden auswählen kann. Wir haben immer noch einige Strände vor uns, die in 2-3 h Stunden mit dem Auto zu erreichen sind.

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